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Wer so leichtsinnig ist, die Seite Kimble.Org aufzurufen und sich das Flash-Intro anzusehen, bekommt einen Satz um die Ohren gehauen. "Legends may sleep, but they never die". Zur Legende ist Kimble geworden - im wahrsten Sinne des Wortes. Rund um den wahren Kern tummeln sich Heldengeschichten, Ungenauigkeiten, Lügen. Noch im Januar 2001 hat die BBC die Mär verbreitet, Kim Schmitz habe einst das Kreditlimit von Bundeskanzler Kohl auf 0 heruntergehackt. Die BILD verbreitet im Februar 2001 als meist gelesene Zeitung Deutschlands, Schmitz sei in einen Bankrechner eingedrungen und habe 20 Millionen Mark zu Greenpeace transferiert. Dass Greenpeace das Geld nie gesehen hat, stört nicht. Schließlich steht es im Internet. Irgendwo. Mit dieser Seite steht auch die "andere Wahrheit" irgendwo im Netz - jedermann zur freien Verfügung. Um es klarzustellen:
hier kommt es weniger auf die Person Kim Schmitz an, es geht vielmehr um das
Medienphänomen Kimble. Er wird es wahrscheinlich mit Wohlgefallen sehen,
dass sich eine neue Seite nur um ihn dreht - das ist aber nicht von Belang.
Anhand der Kimble-Story zeige ich exemplarisch auf, wie Medienillusionen
entstehen, wie sie sich halten und wie sie untergehen. Die Kimble-Doku ist nicht vollständig und wird es voraussichtlich nie sein. Das Projekt wird nach und nach ergänzt. Torsten Kleinz |
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